Verleumdung eines minderjährigen syrischen Flüchtlings: Britischer Rechtsextremist muss 100.000 Pfund Schadensersatz zahlen

Verleumdung eines minderjährigen syrischen Flüchtlings: Britischer Rechtsextremist muss 100.000 Pfund Schadensersatz zahlen

Verleumdung eines minderjährigen syrischen Flüchtlings Britischer Rechtsextremist muss 100.000 Pfund Schadensersatz zahlen Tommy Robinson behauptete ohne Beweise, ein syrischer Junge habe Mitschüler bedroht. Der musste daraufhin seine Ausbildung abbrechen. Ein Gericht hat nun entschieden, dass dem Flüchtling Schadensersatz zusteht. Der britische Rechtsextremist Tommy Robinson muss 100.000 Pfund (117.000 Euro) Schadensersatz zahlen, weil er einen minderjährigen syrischen Flüchtling im Internet verleumdet hat. Das entschied ein Richter am Londoner High Court, wie die britische Nachrichtenagentur PA sowie die BBC berichten. Robinson, der bürgerlich Stephen Yaxley-Lennon heißt, hatte Videoclips verbreitet, in denen zu sehen war, wie der damals noch minderjährige Syrer auf einem Spielplatz von anderen Schülern angegriffen wurde. Robinson behauptete dazu, der Junge habe zuvor Mädchen geschlagen und Mitschüler bedroht. Die Clips wurden hunderttausendfach im Netz angeklickt. Syrer musste Ausbildung abbrechen Der Junge musste in der Folge wegen Anfeindungen seine Adresse ändern und seine Ausbildung abbrechen. Der Richter befand jedoch, dass es keinerlei Grundlage für die Behauptungen des Rechtsextremen gegeben hatte. Robinson habe die Situation mit seiner Wortwahl anheizen wollen. Der Verurteilte Robinson ist das bekannteste Gesicht der oft mit Fußball-Hooliganismus in …
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