Ukraine-Krise: SPD und FDP halten Lieferung von Schutzausrüstung für denkbar

Ukraine-Krise: SPD und FDP halten Lieferung von Schutzausrüstung für denkbar

Angesichts der Spannungen zwischen der Ukraine und Russland wächst in der Ampel-Koalition die Bereitschaft zur Unterstützung der Ukraine auch mit bestimmten militärischen Gütern. „Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, keine Waffen in Krisenregionen zu liefern. Das Prinzip gilt“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth (SPD) dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ („RND“). Eine Diskussion über „Schutzgeräte wie Helme und Schutzwesten“ sei jedoch „denkbar“. Auch der verteidigungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marcus Faber, sagte dem „RND“, eine Lieferung von Helmen, Schutzwesten sowie Drohnenabwehr an die Ukraine müsse erwogen werden. Inmitten der Spannungen reist Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) Anfang kommender Woche nach Kiew und Moskau. Für die heiklen Besuche in der Ukraine und Russland gibt es nach Einschätzung des Grünen-Außenpolitikers Jürgen Trittin keine Erfolgsgarantie – er stellt sich auch gegen Waffenlieferungen. „Es wird …
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