Tiere aus England und Wales: Neues Coronavirus in Fledermäusen entdeckt

Tiere aus England und Wales: Neues Coronavirus in Fledermäusen entdeckt

Tiere aus England und Wales Neues Coronavirus in Fledermäusen entdeckt Der Ursprung von Sars-CoV-2 ist noch immer nicht geklärt. Fledermäuse sind als Träger denkbar. Forscher in Großbritannien fangen deshalb Tiere im Land ein, untersuchen deren Hinterlassenschaften im Labor und werden schnell fündig. Forscher haben in Fledermäusen in Großbritannien ein bisher unbekanntes Coronavirus entdeckt. Das Team um Andrew Cunningham vom Institute of Zoology in London fing dafür Exemplare der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) in Somerset, Gloucestershire in England und Monmouthshire in Wales ein. Daraufhin wurden die Ausscheidungen von 53 Fledertieren dieser Art zur Virusanalyse an Public Health England geschickt. Bei dieser Analyse fanden die Forscher ein bisher unbekanntes Virus, das sich nach weiteren Untersuchungen als Coronavirus herausstellte. Dieses stimmt mit seiner Primärstruktur der Proteine zu 77 Prozent mit der von Sars-CoV-2 und zu 81 Prozent mit der von Sars-CoV überein, schreiben die Forscher zu ihren Ergebnissen, die im Fachjournal "Nature" veröffentlicht wurden. Neues Virus darf nicht mutieren Obwohl die Wissenschaftler davon ausgehen, dass dieses Virus schon sehr lange in den Fledermäusen vorkommt, ist es jetzt doch das erste Mal, dass es …
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