Theaterkritik | "Mein Name sei Gantenbein" am BE: Der Dämon und sein Spiel

Theaterkritik | "Mein Name sei Gantenbein" am BE: Der Dämon und sein Spiel

Theaterkritik | "Mein Name sei Gantenbein" am BE - Der Dämon und sein Spiel 20 Jahre drehte Matthias Brandt vor allem Filme. Nun ist er auf der Theaterbühne zurück. Am Berliner Ensemble inszeniert Intendant Oliver Reese nach Max Frisch "Mein Name sei Gantenbein" als knapp zweistündigen Soloabend für Brandt. Von Cora Knoblauch "Es gibt einen Dämon. Und der Dämon duldet kein Spiel, ausgenommen sein eigenes", sagt der Erzähler einmal. Es spricht dieser Mann namens Gantenbein, der vorgibt blind zu sein. Seine Frau Lila, Schauspielerin, macht bei dem Spiel bereitwillig mit. Ihr Mann gibt vor, nichts zu sehen, und Lila muss sich nicht verstellen. Für eine zeitlang ein scheinbar kommoder Deal. Max Frischs berühmter Roman ist in gewisser Weise auch eine Geschichte über das Schauspiel. Umso passender, dass ein vielfach ausgezeichneter …
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