Steuern auf Krypto und Co. – mehr Unklarheiten als feste Regeln

Steuern auf Krypto und Co. – mehr Unklarheiten als feste Regeln

Zumindest die eine Regel, wenn es um die Besteuerung von Erlösen aus Kryptowährungen geht, ist einfach: Wer Bitcoins oder andere Kryptowährungen länger als ein Jahr besitzt, kann einen Gewinn aus Kursveränderungen steuerfrei mitnehmen – egal in welcher Höhe. Innerhalb der ersten 12 Monate nach Kauf darf der Profit maximal 599,99 Euro betragen – ab dann werden Steuern fällig. Ob diese Regelung noch lange so gilt, darf aber bezweifelt werden, denn schon für 2022 wird erwartet, dass es für Kryptogeschäfte eigene Steuergesetze geben wird. Aktuell werden Kryptowährungen steuerlich als “andere Wirtschaftsgüter” betrachtet und entsprechend besteuert. In der Sprache des Finanzamtes heißen An- und Verkauf “private Veräußerungsgeschäfte”. Deswegen kennen (fast) alle privaten Krypto-Investoren die Anlage SO für “sonstige Einkünfte” – hier werden die Gewinne eingetragen. Aber wer in mehreren Währungen investiert, häufiger …
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