Solar Orbiter: Riskanter Vorbeiflug - Morgen früh wird die ESA-Raumsonde nur 460 Kilometer über der Erdoberfläche hinwegrasen - scinexx.de

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Gewagtes Manöver: Die ESA-Raumsonde Solar Orbiter wird morgen früh sehr nah an der Erde vorbeifliegen, um Schwung zu holen. In nur 460 Kilometer Höhe wird sie um 5:30 Uhr über Nordafrika und die Kanarischen Inseln hinwegrasen. Das Risiko dabei: Die Sonde muss für diese nahe Passage durch zwei Zonen mit zahlreichen Satelliten und viel Weltraumschrott fliegen – die geostationäre Umlaufbahn und den niedrigen Erdorbit, in dem auch die Raumstation ISS kreist. Zurzeit wird unsere sonne von gleich zwei Raumsonden aus der Nähe erforscht, um einige ihrer noch immer bestehenden Geheimnisse zu lüften. Dabei taucht die NASA-Sonde Parker Solar Probe bis in die solare Korona ein, bleibt aber auf der äquatorialen Ebene unseres Sterns. Die ESA-Sonde Solar Orbiter dagegen kommt unserem Stern zwar weniger nahe, ihre elliptischen Orbits ermöglichen dafür den …
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