Merkels Abschieds-PK: Skurriler Moment - CDU-Verhaspler lässt Raum für Deutungen

Merkels Abschieds-PK: Skurriler Moment - CDU-Verhaspler lässt Raum für Deutungen

Aktualisiert: „Die Partei, die mir nahe ...“ Skurriler Moment bei Merkels Abschieds-PK: CDU-Verhaspler lässt Raum für Deutungen Auch Angela Merkels Sommer-Pressekonferenz ist Geschichte. Die Kanzlerin ließ ein Vermächtnis aufblitzen. Und ausgerechnet beim Thema CDU verhaspelte sie sich vielsagend. Berlin - Ist der Abstieg eines Fußballvereins bereits besiegelt, dann spricht man vor den letzten Partien gerne von einer „Abschiedstournee“. Nun steigt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zwar nicht ab - aber doch definitiv aus: Nach der Bundestagswahl im Herbst wird ihre letzte Amtszeit als deutsche Regierungschefin enden. Und dementsprechend ist auch Merkel auf großer Abschiedsrunde. Durch mehr oder minder liebgewonnene Terminzyklen. Ihre letzte Regierungsbefragung im Bundestag hat die 67-Jährige bereits hinter sich. Am Donnerstag folgte der wohl letzte Auftritt in der Bundespressekonferenz. War es ein historischer Moment? Angesichts der nüchternen Daten vielleicht schon. 29 Mal stellte sich Merkel der Runde der Hauptstadtjournalisten. Ein emotionales Feuerwerk zündete die Kanzlerin allerdings nicht. Wohl auch angesichts ernster Problemlagen: Merkel warnte vor einer „besorgniserregenden Corona-Dynamik“ und musste drängende Klima-Fragen beantworten. Die große Kanzlerschafts-Bilanz wollte sie explizit der politischen Nachwelt überlassen. Ein größeres politisches Vermächtnis hatte die …
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