Manche Nord-Stream-2-Kritiker sind Putins Partner

Manche Nord-Stream-2-Kritiker sind Putins Partner

Ein umstrittenes Projekt: Deutschland und die USA haben im Streit über Nord-Stream-2 einen Durchbruch erzielt. Bild: Reuters Wegen der Ostseepipeline gab es harsche Kritik an Deutschland. Doch auch Unternehmen aus Amerika, Frankreich und Großbritannien machen Gasgeschäfte mit Russland. 3 Min. Permalink: https://www.faz.net/-gqi-ae0ak Mit bösen Worten haben führende Politiker in Washington, London und Paris nicht gespart, wenn während der vergangenen Jahre die zweite direkte Pipelineverbindung zwischen Russland und Deutschland diskutiert wurde. Noch als Außenminister sagte der britische Politiker Boris Johnson 2018, Nord Stream 2 sei ein „entzweiendes Projekt“ Deutschlands, das zudem Europas Gasmarkt in der Hand eines böswilligen russischen Staates lasse. Der Außenminister der amerikanischen Regierung unter Donald Trump, Rex Tillerson, begründete seinen Widerstand mit „gemeinsamen strategischen Interessen“, sein Botschafter in Berlin sprach von „einem erheblichen Sanktionsrisiko“. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte noch im Februar das Ende von Nord Stream 2. Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom. Gemeinsam ist all diesen Politikern, dass Öl- und Gaskonzerne aus ihren eigenen Ländern tief in russische Gasgeschäfte verwickelt sind. Herausragend ist dabei der Fall Großbritannien, dessen eigene Gasquellen in der Nordsee …
More on: www.faz.net