Kolonialzeit: Fünf Frauen verklagen Belgien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Kolonialzeit: Fünf Frauen verklagen Belgien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Kolonialzeit Fünf Frauen verklagen Belgien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit Sie seien entführt und in christliche Waisenhäuser gebracht worden: Fünf Frauen, während der Kolonialherrschaft in der heutigen Demokratischen Republik Kongo geboren, gehen gerichtlich gegen Belgien vor. Fünf Frauen haben den belgischen Staat wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Kolonialzeit in der heutigen Demokratischen Republik Kongo verklagt. Die Frauen werfen Belgien vor, sie und andere Kinder entführt und in christliche Waisenhäuser gebracht zu haben. »Meine Klientinnen wurden entführt, misshandelt, ignoriert, aus der Welt gezwungen«, sagte Anwalt Michèle Hirsch bei einer Anhörung vor einem Brüsseler Gericht, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Die fünf Frauen wurden zwischen 1946 und 1950 im Kongo geboren, unter der Herrschaft des belgischen Kolonialstaates. Ihre Mütter waren Kongolesinnen, ihre Väter Belgier. Belgische Kolonialmacht trennte Kinder systematisch von …
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