Karriere-Fortsetzung mit Defibrillator in Italien ausgeschlossen

Karriere-Fortsetzung mit Defibrillator in Italien ausgeschlossen

Christian Eriksen beim Spiel gegen Finnland am 12.06.2021 Bild: dpa Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen darf seine Karriere bei Inter Mailand nicht fortsetzen. Der italienische Verband FIGC erlaubt es Spielern nicht, mit einem Defibrillator zu spielen. 1 Min. Permalink: https://www.faz.net/-gtm-ae0l7 Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen wird seine Karriere bei Inter Mailand in der italienischen Serie A mit seinem implantierten Defibrillator nicht fortsetzen können. „Nur wenn ihm der Defibrillator entfernt wird und ein Spezialist zeigen kann, dass es ihm körperlich wieder gut geht, kann er wieder für Inter spielen“, sagte Francesco Braconaro, Mitglied der wissenschaftlichen Kommission beim italienischen Verband FIGC, am Donnerstag dem italienischen Radio Kiss Kiss. Eine Erteilung einer Spielgenehmigung für einen Profi mit eingesetztem Defibrillator sei in Italien nicht möglich. Eriksen war im Juni zu Beginn der Europameisterschaft in Kopenhagen während des Spiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Danach wurde dem 29-Jährigen ein Defibrillator implantiert, der Herzrhythmusstörungen erkennt und im Notfall Schocks auslöst. In Italien gelten diesbezüglich deutlich strengere Regeln als in anderen europäischen Ligen. Zum Beispiel spielt der ehemalige niederländische Nationalspieler Daley Blind …
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