Interne Dokumente: BSI-Warnung vor Kaspersky war stark politisch motiviert

Interne Dokumente: BSI-Warnung vor Kaspersky war stark politisch motiviert

BSI-Warnung vor Kaspersky: Interne Dokumente belegen politische Motivation Nach dem militärischen Überfall Russlands auf die Ukraine blockte das BSI abrupt die Kommunikation mit Kaspersky und sprach sich mit dem Innenministerium ab. - Stefan Krempl Interne Unterlagen aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigen, wie schwer sich die Cybersicherheitsbehörde mit dem Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine Ende Februar getan hat. Die Dokumente legen zudem nahe, dass die mit Mitte März recht spät ausgesprochene Warnung vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky weniger technisch als vielmehr politisch bedingt war. Das Bundesinnenministerium (BMI) war auch eng eingebunden. Laut den ausgedruckt rund 370 Seiten umfassenden Dokumenten, die der Bayerische Rundfunk (BR) und der "Spiegel" auf Basis von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz des Bundes erhalten haben, traf sich …
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