Epstein-Barr-Virus als Auslöser von Multipler Sklerose

Epstein-Barr-Virus als Auslöser von Multipler Sklerose

Seit langem wird ein Zusammenhang zwischen dem Epstein-Barr-Virus und der Autorimmunkrankheit Multiple Sklerose vermutet. Nun liefert eine neue Studie „überzeugende Beweise“. 1 Min. Permalink: https://www.faz.net/-guw-ak36q Die Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) wird laut einer neuen Untersuchung mit großer Wahrscheinlichkeit durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst. Die in der US-Fachzeitschrift „Science“ veröffentlichte Studie liefere erstmals „überzeugende Beweise“ für den seit langem vermuteten Zusammenhang, erklärte der Harvard-Professor und Hauptautor der Studie, Alberto Ascherio. Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit einer MS-Erkrankung nach einer EBV-Infektion um das 32-fache. Ascherios Team beobachtete für die Studie 20 Jahre lang mehr als zehn Millionen junge Mitglieder der US-Armee. Bei 955 von ihnen wurde während ihrer Dienstzeit Multiple Sklerose diagnostiziert. Die Forscher analysierten Blutproben, die alle zwei Jahre entnommen wurden, und ermittelten den EBV-Status der Soldaten. Durch andere Viren erhöhte sich …
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