Dietmar Hopp und CureVac: Wie das Impfstoff-Desaster dem Ruf des Hoffenheimer Mäzens schadet

Dietmar Hopp und CureVac: Wie das Impfstoff-Desaster dem Ruf des Hoffenheimer Mäzens schadet

Es sollte der „beste“ Corona-Impfstoff werden. So hatte es Dietmar Hopp, Mehrheitseigentümer beim Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac vor gut einem Jahr angekündigt. Am Ende wurde es – gar nichts. Vor wenigen Tagen zog CureVac den Antrag für sein Corona-Vakzin CVnCoV bei der europäischen Arzneibehörde EMA zurück. Bereits seit Ende Juni war klar, dass der Impfstoff mäßig wirkt – bei nur 48 Prozent der Patienten schützte CVnCoV vor einer Corona-Infektion. Zwei Tage nach dem CureVac-Rückzug blickt der wichtigste Geldgeber des Unternehmens schon wieder nach vorn. „Leider hat CureVac den ersten Anlauf um einen Corona-Impfstoff verloren“, schreibt er in einer Mail an die WirtschaftsWoche. Die Entscheidung den Antrag zurückzuziehen, hält er für „mehr als sinnvoll“; der geplante Impfstoff von CureVac hätte „frühestens im nächsten Jahr, wenn überhaupt eine Zulassung für die Version 1 …
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