Schwarzer Pilz bei Covid-19-Erkrankten in Indien: Was hat es damit auf sich?

Schwarzer Pilz bei Covid-19-Erkrankten in Indien: Was hat es damit auf sich?

• Indien steckt weiter mitten in der heftigen zweiten Corona-Welle. Nun macht ein weiteres Krankheitsbild, das vermehrt bei Covid-19-Erkrankten auftritt, Medizinern Sorgen: der Schwarze Pilz. • Mukormykose löst heftigste Beschwerden aus und kann sogar zum Tod führen. • Das Medikament, mit dem der Pilz behandelt werden kann, ist knapp in Indien. Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier Indien leidet seit Wochen unter einer rasanten Ausbreitung des Coronavirus, Engpässen bei der Sauerstoff- und Medikamentenversorgung - und mittlerweile auch noch unter einer Infektion namens Mukormykose, auch Schwarzer Pilz genannt, als Komplikation bei Covid-19-Patienten. Die Infektion löst schwerste Beschwerden und sehr häufig den Tod aus. Eigentlich ist die Krankheit selten, während der heftigen zweiten Corona-Welle kommt sie nun aber tausendfach in Indien vor. Wir klären die wichtigsten Fragen. Was ist das für eine Krankheit? Schwarzer Pilz wird nach Angaben der US-Seuchenkontrollbehörde CDC ausgelöst durch Schimmelpilze, die in Erde und verwesendem organischen Material wie verrottendem Laub gedeihen. Menschen können sich durch Einatmen der Pilzsporen infizieren. In Krankenhäusern können sich die Pilze über Luftbefeuchter ausbreiten oder über Sauerstofftanks, die verschmutztes Wasser enthalten. Die …
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