Dresden: Sachsens Fahrschüler stehen im Stau - Corona zieht Ausbildung in die Länge

Dresden: Sachsens Fahrschüler stehen im Stau - Corona zieht Ausbildung in die Länge

Es läuft nicht flüssig an Sachsens Fahrschulen. Wegen Corona verlängert sich die Ausbildung und das kostet. Dresden - Es läuft nicht flüssig an Sachsens Fahrschulen. Wegen der Lockdown-Maßnahmen konnten sie sechs Monate lang nicht ausbilden und unterrichten. Nun gibt es einen "Stau" und nicht ausgebildete Fahrschüler müssen sich nicht nur im Einparken, sondern auch in Geduld üben. "2020 war für uns ein extrem schwieriges Jahr. Wirtschaftlich, weil wir kaum Unterstützung bekommen haben. Aber auch organisatorisch", berichtet die Dresdner Fahrlehrerin Dagmar Kanter (54), die in der Dresdner Neustadt seit über 20 Jahren die "Angsthasen-Fahrschule" betreibt. So hatte Kanter Schüler, die kurz vor der praktischen Prüfung standen und pandemiebedingt ihre Ausbildung nicht abschließen konnten. "Nach Monaten ohne Fahrunterricht haben sie dann quasi wieder bei null angefangen. Das war für die Schüler nicht nur ärgerlich, sondern auch mit hohen Zusatzkosten verbunden", so Kanter. Ein anderer Effekt: In ihrer Fahrschule hat sich - so wie bei allen Kollegen in der Branche - eine große Welle von nicht ausgebildeten Fahrschülern angestaut. Fahrlehrerin Dagmar Kanter (51). Seit dem 8. März können die etwa 730 aktiven Fahrschulen …
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