Bundesländer überbieten sich mit Lockerungen

Bundesländer überbieten sich mit Lockerungen

Berlin - Nach gut zwei Monaten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der Berliner Senat einen umfassenden Plan für schrittweise Lockerungen etwa in Handel, Gastronomie und Kultur erarbeitet. Doch ob der Plan umgesetzt wird, war bereits zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung unklar. Ursprünglich wollte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) den Entwurf am 3. März bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorstellen, deren Vorsitzender er ist. Doch bis dahin droht ihn die Realität zu überrollen. Immer mehr Bundesländer rücken von der vor zwei Wochen gemeinsam getroffenen Verabredung ab, wonach zunächst nur eine vorsichtige Öffnung der Schulen sowie ab Montag ein Neustart der Friseure möglich sein sollte. Auch das Robert Koch-Institut hat inzwischen auf seiner Interseite einen eigenen vierstufigen Plan veröffentlicht. Am Dienstag kündigte Sachsen-Anhalt an, dass ab nächster Woche auch Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden sowie Baumärkte, Fahr- und Flugschulen wieder den Betrieb aufnehmen dürften. Das kündigte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. „Das ist notwendig, weil wir auch saisonal bedingt diese Angebote benötigen - auch für das persönliche Bedürfnis, sich zu betätigen, wenn das Wetter wieder schöner wird“, sagte …
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