„Absurder Verdacht“: Till Brönner verteidigt #allesdichtmachen

„Absurder Verdacht“: Till Brönner verteidigt #allesdichtmachen

Der Jazz-Musiker Till Brönner hat den Schauspielerprotest #allesdichtmachen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung in Schutz genommen. „Man kann Menschen wie Ulrich Tukur oder Jan-Josef Liefers nicht unterstellen, dass sie alle abgedriftet sind, sondern darf durchaus neugierig sein, warum gerade sie mit von der Partie waren“, sagte der Trompeter und Komponist der Deutschen Presse-Agentur. Die Kritik an den satirisch gemeinten Clips habe ein Ausmaß angenommen, „das menschlich erschrecken muss und nicht mal vor Morddrohungen zurückschreckte.“ Dabei sei eine Debatte über die Frage, was 50 unzweifelhaft demokratische Künstler sagen wollten, hinter dem „absurden Verdacht“ der Verhöhnung der Corona-Toten in den Hintergrund geraten. „Für demokratische Grautöne war aber offenbar kein Platz mehr und die Clips allein blieben die Pointe auch ein wenig schuldig, wenn wir ehrlich sind“, sagte Brönner, der an diesem Donnerstag (6. Mai) 50 Jahre alt wird. [Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Corona-Politik …
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