Corona wirft Kampf gegen Tuberkulose laut WHO um Jahre zurück

Corona wirft Kampf gegen Tuberkulose laut WHO um Jahre zurück

Krankheit blieb seit 2020 öfters unerkannt - Überlastung der Gesundheitsdienste einer der Hauptgründe. Die Coronavirus-Pandemie hat den Kampf gegen Tuberkulose nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um Jahre zurückgeworfen. Von knapp zehn Millionen Menschen, die nach Schätzungen im vergangenen Jahr an Tuberkulose (TB) erkrankten, wurde die Krankheit nur bei 5,8 Millionen diagnostiziert, berichtete die WHO am Donnerstag in Genf. Im Jahr davor waren es noch 7,1 Millionen. Der Rückgang ist unter anderem auf Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen zurückzuführen. Zweithäufigste Todesursache durch Infektionserreger Die Überlastung von Gesundheitsdiensten wurde als weiterer Grund angeführt. TB war 2020 nach Covid-19 die zweithäufigste Todesursache durch einen einzelnen Infektionserreger. Es starben gut 1,5 Millionen Menschen daran, nach 1,4 Millionen im Jahr davor. Der über Jahre geschaffte Trend eines Rückgangs von Neuansteckungen wurde fast gestoppt. Wenn Kranke nichts von …
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