Chinas Führung ist alarmiert: Junge Chinesen wollen lieber "flachliegen"

Chinas Führung ist alarmiert: Junge Chinesen wollen lieber "flachliegen"

Chinas Führung ist alarmiert Junge Chinesen wollen lieber "flachliegen" Die Arbeitswelt in China ist auf maximale Leistung ausgelegt. So gibt es den Begriff "996"- Kultur, welcher die Arbeit von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends an 6 Wochentagen beschreibt. Manch junger Mensch will da nicht mehr mitmachen und findet sich in der aufkommenden "Flachliegen"-Strömung wieder. Viele junge Chinesen haben das Gefühl, alles hinschmeißen zu wollen. "Tangping", wörtlich übersetzt "Flachliegen", ist das neue Codewort für Aussteigen oder Nichtstun - sich schlicht der Leistungs- oder Konsumgesellschaft zu verweigern. Sie wollen sich nicht kaputtarbeiten und ausbeuten lassen, wollen eigenen Interessen nachgehen oder einfach "buddhaähnlich" zur Ruhe kommen. Die Strömung ist der Kommunistischen Partei ein Dorn im Auge, da sie sich harte Arbeit, Innovation und Konsum auf ihre roten Fahnen geschrieben hat. Gnadenlos streicht die Zensur seit Wochen die Wortschöpfung "Tangping" und jede Diskussion darüber in sozialen Medien. Ein Blogpost eines Aussteigers namens Luo Huazhong startete die Strömung unabsichtlich. Er hatte seinen Fabrikjob gekündigt, war mit dem Fahrrad von Sichuan nach Tibet gefahren, hatte sich bescheiden und mit wenig Geld von Gelegenheitsjobs durchgeschlagen. …
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