Chinas Botschafter darf nicht ins britische Parlament

Chinas Botschafter darf nicht ins britische Parlament

Zheng Zeguang im Dezember 2014 in Chicago Bild: AP Der britische Parlamentspräsident hat den chinesischen Botschafter von einem Redetermin ausgeladen. Grund dafür sind Sanktionen gegen Abgeordnete. Die Botschaft bezeichnet das als „kurzsichtig, rücksichtslos und feige“. 2 Min. Permalink: https://www.faz.net/-gpf-afwhj An diesem Mittwoch sollte der chinesische Botschafter in London, Zheng Zeguang, im Terrassen-Pavillon des Westminster-Palastes zu und mit Abgeordneten sprechen, die sich in der fraktionsübergreifenden „China-Gruppe“ organisiert haben. Doch Parlamentspräsident Lindsay Hoyle lud den Diplomaten kurz vor dessen Auftritt aus. Er begründete das mit den Sanktionen, die Peking im Frühjahr gegen China-kritische Briten verhängt hatte, auch gegen Abgeordnete. Die chinesische Botschaft in London reagierte darauf mit einer wütenden Erklärung und hielt dem Parlament vor, die Bemühungen um ein verbessertes Verhältnis beider Länder zu untergraben. Es hätte „die fundamentalen Interessen des chinesischen …
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