BioNTech/Pfizer: Abfüll-Deal für mRNA-Impfstoff mit Südafrika stößt auf Kritik

BioNTech/Pfizer: Abfüll-Deal für mRNA-Impfstoff mit Südafrika stößt auf Kritik

BioNTech/Pfizer: Abfüll-Deal für mRNA-Impfstoff mit Südafrika stößt auf Kritik BioNTech/Pfizer geben in Südafrika dem Druck nach, mehr für die Covid-Impfstoffproduktion für arme Länder zu tun, gehen dabei aber nur den halben Weg. - Monika Ermert Ab 2022 soll das BioVac Institut in Südafrika 100 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer "produzieren" und an die Länder der afrikanischen Union verteilen. Das teilten die drei Unternehmen am Mittwoch mit. Die Patientenhilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) begrüßte den Schritt und erklärte ihn zugleich für unzureichend, um der auf dem afrikanischen Kontinent grassierenden dritten Welle beizukommen. Der Vereinbarung zufolge soll er der in Kapstadt ansässige Impfstoffhersteller BioVac bis Ende des Jahres "in die Impfstoff-Produktionskette integriert" werden. BioVac werde zu diesem Zweck die Impfstoffsubstanz von den Produktionsstätten in Europa erhalten und ab Anfang 2022 fertige Dosen produzieren, heißt es in der Mitteilung. Das heißt, dass sich der Produktionsschritt des südafrikanischen Partners auf das sogenannte "Fill & Finish", das sterile Abfüllen, beschränkt. Eigenlob der Pharmabranche "Vom ersten Tag an war unser Ziel der faire und gleichberechtigte Zugang für jedermann auf dem Globus zum COVID-19-Impfstoff von Pfizer/BioNTech", …
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