Bauen in Berlin: Geht's vielleicht auch ein wenig konstruktiver?

Bauen in Berlin: Geht's vielleicht auch ein wenig konstruktiver?

Berlin - Noch sind die Wellen einer bemerkenswert destruktiven Aufregung nicht ganz verebbt, die uns über Weihnachten und Silvester begleitet hat. Die Berliner SPD, so der Vorwurf, habe mit Unterstützung obskurer Architekten auf intransparente Weise eine neue Senatsbaudirektorin durchgesetzt. Die Senatsbaudirektion ist zweifellos ein wichtiges Amt, zuständig für Fragen des Bauens in Berlin. Alles begann am 8. Dezember mit einer Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin. Darin hieß es: Die Entscheidung über die Person „sollte“ von einer „Findungs- und Auswahlkommission“ getroffen werden, die mit Fachleuten zu besetzen wäre. Das klingt vernünftig. Zumindest auf den ersten Blick. Denn eigentlich ist ja unzweifelhaft klar, dass es für die Ernennung einer Staatssekretärin/eines Staatssekretärs – das ist die Position der Senatsbaudirektion – unmissverständliche Regeln der parlamentarischen Demokratie gibt. So heißt es im „Gesetz über die Rechtsverhältnisse …
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